Erste Maßnahmen zum Bau einer evangelischen Kirche liefen 1957 mit der Gründung
eines Kirchbauvereins an, 1958 begann man mit dem Grundstückserwerb. Bis zum Bau
einer Kirche wurde der Gottesdienst seit März 1961 in einem Saal der neuen Mainzweiler
Schule abgehalten. Am 2. Oktober 1966, dem Erntedankfest, fand die feierliche Grund-
steinlegung für die neue Kirche statt, die Einweihung erfolgte in einem Gottesdienst am
21. Januar 1968.

 

Charakteristisch für die auf fast quadratischer Grundfläche errichtete Kirche ist das tief
herabgezogene Satteldach, in das der schlichte Kirchturm mit einbezogen ist. Der recht
einfach ausgestaltete Innenraum verfügt über eine kleine Empore, auf Kanzel und Tauf-
becken wurde verzichtet.
Fast zwei Jahre später, am 14.Dezember 1968, erfolgte in einem Gottesdienst das Ein-
holen der Glocken, die an Heiligabend des gleichen Jahres zum ersten Mal in ihrer Stim-
mung "des", "es" und "f" erklangen.
Die Kirchengemeinde konnte am 28.Oktober 1971 eine neue, einmanualige Kleinorgel in
Betrieb nehmen.

Evangelisches Gemeindehaus


Im Jahr 1978 beantragte der evangelische Kirchbauverein beim Presbyterium die Errich-
tung von Versammlungsräumen. Nach mehrfachem Stimmungswechsel vergingen fast
8 Jahre bis zur Umsetzung dieser Idee. Die Grundsteinlegung für das weitgehend von
Bauunternehmer Walter Raber finanzierte Gemeindehaus erfolgte am 30. November 1986,
am 28. Februar 1988 konnte das neue Haus in einer Feier seiner Bestimmung übergeben
werden.


Das Gebäude verfügt im Untergeschoss über einen Jugendraum, im Erdgeschoss über
einen etwa 60 qm großen Gemeindesaal, erweiterbar durch einen kleineren Sitzungssaal,
sowie über eine Küche. Ein Innenhof verbindet das auf dem Kirchengelände errichtete
und dem Baustil der Kirche angepasste Haus mit der Kirche.
Die Räume werden seit ihrer Fertigstellung gerne von der Jugend zu Treffs und von den
Erwachsenen zu Familienfeierlichkeiten angenommen. Auch die Ortsvereine konnten die
Räumlichkeiten schon vielfach nutzen.