Wir über uns Der Vorstand Mandatsträger Geschichte
Wir über uns

 

Seit 1985 bis zum heutigen Tag stellt die SPD Mainzweiler den Ortsvorsteher des Ortes
Mainzweiler. Gleichzeitig erhielt die SPD Mainzweiler über die gesamte Zeit hinweg in den
jeweiligen Gremien auch die Mehrheit.

Verantwortungsbewusstsein, Ideenreichtum, Weitblick, Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit
im Sinne einer positiven Entwicklung unseres Ortes Mainzweiler prägten bislang alte Ver-
antwortungsträger und ihre Mannschaften, von Erhard Jochum über Gisela Jährling und
Friedrich Brandel bis hin zum heutigen Ortsvorsteher Udo Zägel.

Die von allen über die Ortsgrenzen hinweg festgestellte positive Entwicklung von Mainz-
weiler trägt somit die Handschrift der SPD Mainzweiler.

Die SPD Mainzweiler steht für Beständigkeit im Streben um eine Fortentwicklung unseres
Ortes und für die Gestaltung einer lebens- und liebenswerten Dorfgemeinschaft.
Hierzu gehören Jung und Alt sowie Behinderte.

Deshalb braucht Mainzweiler eine starke SPD!

Der Vorstand

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1. Vorsitzender: Adamschak Anne Sandweg 4 66564 Mainzweiler
2. Vorsitzender: Gräss Erhard Hauptstrasse 13 66564 Mainzweiler
2. Vorsitzender: Bohlander Eberhard Zur Linxbach 9 66564 Mainzweiler
Kassierer: Keipert Hartmut Hauptstrasse 13 66564 Mainzweiler
Schriftführerin: Wälder Nicole Zur Linxbach 15 66564 Mainzweiler
Pressewart: Bohlander Eberhard Zur Linxbach 9 66564 Mainzweiler
Jugendbeauftragter: Breyer Christian Am Hungerberg 5 66564 Mainzweiler
Beisitzer: Alt Christof Waldstraße 13 66564 Mainzweiler
Beisitzerin: Killius-Abel Birgit Welkers-Eck 5 66564 Mainzweiler
Beisitzer: Meiser Uwe Hauptstrasse 77 66564 Mainzweiler
Beisitzer: Staudter Herbert Gänsbrunnen 8 66564 Mainzweiler
Beisitzer: Bäcker Heiner Waldstrasse 37 66564 Mainzweiler
Beisitzer: Zägel Udo Waldstrasse 34 66564 Mainzweiler
Beisitzer: Zimmer Jörg Am Hungerberg 2 66564 Mainzweiler
Organisationsleiterin: Zägel Astrid Waldstrasse 34 66564 Mainzweiler
     
Mandatsträger
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Vorstandsmitglieder SPD - Ortsverein

       
Position
Name
 
 
       
Ortsvorsteher Zägel Udo Waldstrasse 34 2807
Stellv. Ortsvorsteher Bäcker Heiner Waldstrasse 37 5689
Wälder Nicole Zur Linxbach 15 7424
Keipert Hartmut Zur Linxbach 24 7124
Wagmann Dieter Zur Linxbach 12 2865
Meiser Uwe Hauptstrasse 77 5868
Bohlander Eberhard Zur Linxbach 9  
       
Stadtratsmitglied
     
  Gräss Erhard Hauptstrasse 13  
Geschichte

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Vorbemerkung

Die Quellenlage zur Geschichte des Ortsvereines der S P D in Mainzweiler ist äußerst
dürftig. Dokumente in schriftlicher Form liegen erst für die Zeit ab 1981 vor, Unterla-
gen aus früherer Zeit, die existiert haben müssen, sind vermutlich verlorengegangen.
Dementsprechend lückenhaft ist die vorliegende Darstellung.

Die Zeit nach dem 1. Weltkrieg

Nach dem 1. Weltkrieg bzw. vor der Zeit des Nationalsozialismus bestand in Mainzweiler
kein SPD-Ortsverein. Dies ist insofern überraschend, als in St. Wendel, zu dessen Ver-
waltungsbezirk Mainzweiler damals gehörte, und in den St. Wendeler Ortsteilen die SPD
sich formiert hatte bzw. formierte.
In Mainzweiler kandidierten bei den Gemeinderatswahlen verschiedene Bürgerparteien,
aber noch keine sozialdemokratische Partei.

Es fällt auf, daß, etwa bei den Gemeinderatswahlen 1920 und 1923, über 90 % der Kan-
didaten der bürgerlichen Parteien Bergleute waren. Trotz des Fehlens einer organisierten
Sozialdemokratie muß es auch in Mainzweiler Nähe, Interesse, Sympathien für sozial-
demokratische Vorstellungen und Ziele gegeben haben; dies zeigen die Ergebnisse spä-
terer Wahlen zum Kreistag, Landesrat und Reichstag, bei denen zum Teil über 100 Stim-
men auf die SPD entfielen.


Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg

Nach dem Zusammenbruch Deutschlands 1945 gestattete die französische Besatzungs-
macht im Saarland, wie in den übrigen Ländern der französischen Zone, ab Ende 1945
die Gründung von Gewerkschaften und Parteien "demokratischen und antinationalsozia-
listischen Charakters". Bei den Gemeinderatswahlen 1949 kandidierten in Mainzweiler
für die CVP (Christliche Volkspartei) Jakob Wälder, Peter Dörrenbächer, Paul Dörren-
bächer, Franz Müller und Johann Mansmann, für die SPS (Sozialdemokratische Partei
Saar ) Jakob Volz, Wilhlelm Volz, Wilhlelm Schwingel, Edmund Werkle und Karl Rixecker.
Bei 492 Wahlberechtigten entfielen 200 Stimmen auf die CVP, 212 auf die SPS.
Zum Bürgermeister wurde der CVP-Vorsitzende Jakob Wälder gewählt.


3. Die Gründung des SPD-Ortsvereines Mainzweiler am 29.07.1955

Am 27.07.1955 wurden die von den Franzosen verbotenen deutschen Oppositionsparteien
an der Saar ( CDV, DPS, SPD ) wiedergegründet.
Zwei Tage später, am Freitag, dem 29.Juli 1955, versammelten sich im Gasthaus Schulz
in Mainzweiler Bürger, um einen Ortsverein der SPD zu gründen. Initiator war Jakob Biehl,
unterstützt von dem Urexweiler SPD Politiker und späteren Landtagsvizepräsidenten Rudolf
Recktenwald.


Folgender Vorstand wurde gewählt:

 

1. Vorsitzender: Jakob Biehl
2. Vorsitzender: Viktor Beyer
Kassierer: Wilhlelm Ebersold
Schriftführer: Werner Schwingel
Beisitzer: Jakob Raber, Wilhelm Schwingel
Laufkassierer: Heinz Volz, ab dem 2. Jahr: Friedrich Keßler
 
Weitere Gründungsmitglieder waren Dieter Rein, Friedrich Brandel, Jakob Müller und Jo-
hann Welter. Als erste SPD - Gemeinderäte wurden bei den Gemeinderatswahlen Jakob
Biehl und Viktor Beyer gewählt.

Das beherrschende Thema der damaligen Zeit war die Frage der politischen Zukunft des
Saarlandes; es ging um die " schicksalhafte " Entscheidung, ob die Saarländer das sog.
Saarstatut annehmen ( das hätte die Europäisierung des Saarlandes unter enger Anbin-
dung an Frankreich bedeutet ) oder die Rückgliederung ihres Landes an Deutschland
wählen sollen. In der Volksabstimmung vom 23.10.1955 lehnten die Saarländer mit
67,7 % der Stimmen das Saarstatut ab. Dem gemäß wurde das Saarland am 01.01.1957
als elftes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland angegliedert. Am 6.Juli 1959 um
Null Uhr eins begann der legendäre "Tag X", und mit ihm die wirtschaftliche Vereinigung
von Saarland und Bundesrepublik.
Nachdem das Ziel, die Rückgliederung des Saarlandes an Deutschland, erreicht war,
sahen viele SPD - Mitglieder in Mainzweiler ihr hauptsächliches politisches Anliegen er-
füllt und verließen die Partei.


4. Der politische Umschwung in Mainzweiler 1984

Seit den Gemeinderatswahlen 1949 stellte die CDU in Mainzweiler mit ihrer Mehrheit im
Ortsrat stets den Bürgermeister bzw. den Ortsvorsteher. Besonders starken Wind ver-
spürte die SPD in Mainzweiler nach der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974, als Mainz-
weiler gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung von der politischen und verwal-
tungs mäßigen Zugehörigkeit an St. Wendel gelöst und dem "politisch ungeliebten" Ott-
weiler angegliedert wurde. Dies änderte sich erst im Jahre 1984 . Bei der Ortsratswahl
steigerte die SPD ihren Stimmenanteil um 10,7% auf 50,6% und wählte mit ihren fünf
Sitzen im Ortsrat (gegenüber vier der CDU) Erhard Jochem zum ersten SPD-Ortsvorste-
her von Mainzweiler. Die Gründe für diesen Erfolg sind vielschichtig. Das Erstarken der
SPD im Saarland generell - Oskar Lafontaine wurde 1985 zum Ministerpräsidenten ge-
wählt - mag eine Rolle gespielt haben.
Ausschlaggebend aber waren örtliche Faktoren: zum einen das Engagement von SPD-
Mitgliedern im Dorf, gerade auch bei praktischen Tätigkeiten, z.Bsp. im Rahmen der
Dorfverschönerung, zum anderen ein engagiert geführter Wahlkampf und nicht zuletzt
die Integrität und Wählbarkeit des Kandidaten Erhard Jochem zum Ortsvorsteher.

Rücktritt des Beigeordneten Willberger und der
SPD-Ortsratsmitglieder in Mainzweiler

"Ortsratsgenossen mit starkem Rückgrat", "Einmalig im Saarland", "Proteste im Ott-
weiler Stadtrat"
- so einige Pressestimmen zu dem Rücktritt der SPD-Ortsräte und des
Beigeordneten Rolf Willberger im Frühjahr 1991.

Das Jahr 1991 war in Ottweiler das Jahr der " Sparbeschlüsse". Auch Mainzweiler war da-
von betroffen. So hieß in der legendären Stadtratssitzung der Punkt 3 der Tagesordnung:
"Einstellung der Kostenübernahme für die Beförderung der Mainzweiler Vorschulkinder zu
den Kindergärten der Kernstadt."

Hatten zuvor die Eltern 30.- DM gezahlt und legte die Kommune 70.- DM dazu, so sollten
nach der Sitzungsvorlage des Stadtrates die Eltern den gesamten Betrag übernehmen.
Das war für die Eltern weder akzeptabel noch tragbar, verfügte Mainzweiler zu diesem
Zeitpunkt nicht im Gegensatz zu allen anderen Stadtteilen über einen eigenen Kinder-
garten.
Dies betrachtete die Mainzweiler SPD als eine grobe Benachteiligung der betroffenen El-
ternschaft gegenüber den Eltern aus den anderen Stadtteilen.
Die SPD-Ortsräte signalisierten schon im Vorfeld der Beratungen der SPD-Stadtratfraktion
ihre ablehnende Haltung.

Noch am Vorabend der "Sparbeschlußsitzung" des Stadtrates wurde der SPD-Stadtrats-
fraktion angedeutet, dass der Ortsrat unter Umständen einer Erhöhung des Elternbei-
trages auf 50.- DM zustimmen wolle. Doch fiel die Entscheidung des Stadtrates dann
doch wie ursprünglich beabsichtigt aus.

In allererster Linie dem Wohle ihrer Mitbürger verpflichtet fühlten sich die Mainzweiler
Ortsräte als sie ihrerseits die Konsequenzen zogen und zusammen mit ihrem Beigeord-
neten Rolf Willberger kurzentschlossen Ämter und Mandate niederlegten.
Dass der Rücktritt der SPD-Ortsräte letztendlich der richtige Weg war, zeigte sich derart,
daß der Stadtrat seinen Beschluss in Sachen Fahrkosten zurücknahm.
Da auch die Nachrücker nicht antraten, musste der Ortsrat aufgelöst und neu gewählt
werden.
Bei der Neuwahl des Ortsrates erreichte die SPD 62,5% - ein Zeichen dafür, dass der
Rücktritt der SPD-Ortsräte in Mainzweiler richtig war.


SPD-Mitglieder in Parteifunktionen und politischen Ämtern:

Die Ortsvorsteher

 
Erhard Jochem 1984 - 1987
Gisela Jährling 1987 - 1989
Friedrich Brandel 1989 - 1996
Udo Zägel seit 1996
       

Die 1. Vorsitzenden

 
Jakob Biehl 1955 - 1963
Günter Theis 1963
Helmut Schäfer 1967
Günter Butz 1974 - 1981
Rolf Willberger 1981 - 1992
Udo Zägel 1992 - 2002
Erhard Gräss 2002 - 2004
Anne Adamschak seit 2004
SPD-Stadträte seit 1974
Günter Butz
Rolf Willberger 1984 - 1991 1989-1991 Beigeordneter der Stadt Ottweiler)
Erhard Gräss seit 1991
SPD-Ortsräte seit 1974
Brandel Friedrich 01/1997
Bohlander Eberhard
Butz Günter 25.05.93
Butz Edgar 02.07.89
Fuchs Albert 02.01.87
Germesin Arnold 24.06.79
Gräss Erhard 13.05.91
Groß Karin  
Jährling Gisela 02.07.94
Jochem Erhard 29.06.87
Müller Reinfried 24.06.79
Peter Karl-Heinz 02.07.94
Raber Helmut 13.05.91
Stass Jürgen 02.07.89
Staudter Herbert
Wahlen
Wahlergebnisse bei den letzten Ortsratswahlen:
1984 50,6%
1989 64,1%
1994 66,1%
1999 59,5%
2004 69%
Die 1984 errungene Mehrheit konnte gefestigt und ausgebaut werden.
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