1928
14. Mai 1928 wird die Freiwillige Feuerwehr Mainzweiler gegründet. Zum 1. Brandmeister
wird der Landwirt Jakob Volz und zum 2. Brandmeister wird Karl Rixecker gewählt. Bis zu
dieser Zeit musste eine Pflichtwehr den Brandschutz sicherstellen.
1930
Karl Rixecker übernimmt die Aufgabe des 1. Brandmeisters.
2. Brandmeister wird Wilhelm Raber.
1934
Die erste große Bewährungsprobe. Im Protokollbuch der Wehr schreibt der damalige
Schriftführer Robert Dörrenbächer:

»Die Freiwillige Feuerwehr hielt am 11. November, 14 Uhr, bei Wirt Dörrenbächer eine
Mitgliederversammlung ab. Die Wehr Mainzweiler wurde von der Freiwilligen Feuerwehr
Ottweiler eingeladen bei der Einweihung des Gerätehauses teilzunehmen. Der Antrag
wurde von 16 Mann angenommen, um zu Fuß nach Ottweiler zu gehen. Die Versamm-
lung nahm ein rasches Ende, da die Feuerwehr von Peter Beyer abgerufen wurde, weil
auf dem Faulenberger Hof Feuer ausgebrochen war. Dieses war der erste Brand seit
Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr.«

In der Niederschrift zu der Versammlung vom 30. Dezember 1934 ist zu lesen, dass die
Wehr für die Volksabstimmung am 13. Januar 1935 den Ordnungsdienst innerhalb und
außerhalb des Dorfes übernehmen muss.

1935
Der Bau der Wasserleitung ist abgeschlossen. Die Feuerwehr muss sich dieser geänder-
ten Situation anpassen und neue Geräte müssen beschafft werden. Die Wehr muss sich
zu einem Halbzug verkleinern, es dürfen nur noch 27 Mann der aktiven Wehr angehören.

1939
Die Feuerwehr wird ab 1. Januar 1939 der Polizei angegliedert.
Die Feuerwehr muss Polizeiaufgaben wahrnehmen.
1949
Karl Rixecker gibt sein Amt des 1. Brandmeisters an den Feuerwehrkamerad Alfons
Mansmann ab.
1953
Das 25-jährige Gründungsfest wird gefeiert.
1958
Am 17. August soll das 30-jährige Bestehen der Wehr gefeiert werden. Es hat sich eine
freundschaftliche Beziehung zu der Freiwilligen Feuerwehr Griesheim geformt. Man be-
sucht sich in diesem Jahr gegenseitig.
1960
Eine Feuerlöschkreiselpumpe TS 8/8 wird angeschafft.
1962
Alfons Mansmann tritt aus gesundheitlichen Gründen aus dem aktiven Feuerwehrdienst
zurück und Fritz Brandel übernimmt die Funktion des Wehrführers. Zu seinem Stellver-
treter wird Werner Schwingel gewählt. Für die Tragkraftspritze wird ein Transportan-
hänger TSA erworben.
1965
Der Malteser Hilfsdienst wird gegründet. Dieser Verein übernimmt die Ausbildung der
Feuerwehrmitglieder im Bereich »Erster Hilfe« .

1967
Der Wehrführer Fritz Brandel legt aus Gesundheitsgründen sein Amt nieder. Zu seinem
Nachfolger wird Werner Schwingel gewählt. Das Amt des Stellvertreters nimmt Werner Dörrenbächer ein.
1968

Die Feuerwehr übernimmt den Ordnungsdienst bei der Einweihung der evangelischen
Kirche am 21. Januar.
Am 20. Juli bis 22.Juli wird das 40-jährige Gründungsjubiläum gefeiert.

 
 
1972
Es wird ein Gerätehaus gebaut und am 21. Oktober wird es seiner Bestimmung über-
geben.
1974
Seit dem 1. Januar 1974 gehört Mainzweiler zur Stadt Ottweiler. Die Freiwillige Feuer-
wehr Mainzweiler wird in die Feuerwehr Ottweiler eingegliedert, und erfüllt als Lösch-
bezirk Mainzweiler ihre Aufgaben als selbstständige Einheit weiter.
Am 8. Januar wird das Löschfahrzeug LF 8 mit Vorbaupumpe geliefert. Die Einweihung
des Löschfahrzeuges findet in einer kleinen Feierstunde am 30. März 1974 statt. Nach
dem Tod des Wehrführers Werner Schwingel am 30. September 1974 übernimmt Werner
Dörrenbächer kommissarisch die Leitung der Wehr.
1975
9 Kameraden des Löschbezirks erwerben das silberne Feuerwehr-Leistungsabzeichen
des Saarlandes.
1976
Werner Dörrenbächer wird zum Wehrführer, Hans-Günter Kirsch wird zum stellvertre-
tenden Wehrführer gewählt.
1977
Eine Gruppe von 5 Mann erwirbt in Uchtelfangen das silberne Feuerwehr-Leistungs-
abzeichen des Saarlandes.
1978
Am 16. April brennt der Saal Schulz. In der Saarbrücker Zeitung wird das Schadens-
feuer mit der Überschrift »Feuer nach der Feier« dokumentiert. Es kommen 65 Feuer-
wehrmänner mit 4 Fahrzeugen sowie der Malteser Hilfsdienst mit 10 Helfer zum Einsatz.
Das 50-jährige Gründungsfest wird am 17. bis 19 Juni gefeiert.
 
 
1980
10 Feuerwehrkameraden erwerben das silberne Feuerwehr-Leistungsabzeichen des
Saarlandes.
1985

Am 10. September gerät ein Wirtschaftsgebäude auf dem Helenenhof in Flammen.
Die Saarbrücker Zeitung berichtet unter der Überschrift »Großbrand ohne Beispiel«.
Die Löschbezirke Fürth, Ottweiler und Steinbach unterstützen die Kameraden aus
Mainzweiler. Eine Gruppe des Löschbezirks erreicht beim Leistungsmarsch in Berg-
weiler einen 3. Platz unter den Gastwehren.

1986
Die Wehrmänner bauen das Gerätehaus um. Der Schulungsraum wird vergrößert,
die sanitären Einrichtungen werden saniert und eine Küche wird eingebaut.
Beim Feuerwehrleistungsmarsch in Welschbach erreicht die Mainzweiler Lösch-
gruppe einen hervorragenden 4. Platz.
1987
Die Fahrzeughallen werden in Eigenregie saniert.
 
Feuerwehrgerätehaus
 
1988
Der Löschbezirk Mainzweiler feiert sein 60-jähriges Bestehen auf dem Fest-
platz am Gerätehaus.
1992
Eine Gruppe erwirbt das silberne Feuerwehr-Leistungsabzeichen des Saarlandes.
1993
Die Feuerwehr unterstützt bei der Hochwasserkatastrophe die Feuerwehr-Kamera-
den in Saarbrücken.
1994
Christoph Wilhelm wird zum stellvertretenden Löschbezirksführer gewählt,er löst
den Brandmeister Hans-Günter Kirsch ab.
Am Gerätehaus wird von den Wehrmännern in den Fahrzeughallen sowie über den
anderen Räumlichkeiten eine Wärmeisolierung eingebaut.
1995
Am 26.August erhält eine Gruppe von 16 Kameraden des Löschbezirks »Das Saar-
ländische Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Gold«.
1996
Der Löschbezirk erhält ein neues wasserführendes Fahrzeug.
Die genaue Bezeichnung lautet »Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser« oder kurz
»TSF-W«. Am 12. Juni wird das Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt.
1998
Das 70-jährige Gründungsfest wird im Rahmen »Tage der offenen Tür«
gefeiert.
2000
Manfred Abel wird zum stellvertretenden Löschbezirksführer gewählt.
2001
Am Kameradschaftsabend erhält Werner Dörrenbächer die höchste Auszeich-
nung, die einem Feuerwehrangehörigen verliehen werden kann, »das Deutsche
Feuerwehrehrenkreuz in Gold«, von dem stellvertr. Feuerwehrlandesverbands-
vorsitzenden Detlef Köberling.
2002
Werner Dörrenbächer muss wegen erreichen der Altersgrenze den aktiven
Dienst in der Feuerwehr aufgeben. Der Brandmeister Manfred Abel wird zum
Löschbezirksführer gewählt und Erik Dörrenbächer wird neuer Stellvertreter.
 
Manfred Abel
 
2003
Im Februar wird eine Tragkraftspritze TS 8/8 Ultra Power als Ersatz für die defekte
TS 8/8, Baujahr 1960, beschafft.
 
Feuerwehr-Mannschaft im Jahre 2003
 
Alterswehr im Jahre 2003